Pfle­ge­ver­si­che­rung

Eine pri­va­te Pfle­ge­vor­sor­ge wird immer wich­ti­ger. Die Pfle­ge­pflicht­ver­si­che­rung ist und bleibt eine “Teil­kas­ko­ver­si­che­rung”. Im Pfle­ge­fall ent­ste­hen so schnell gro­ße finan­zi­el­le Deckungs­lü­cken, die durch Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­run­gen geschlos­sen wer­den kön­nen.

Höhe, Art und Umfang der Leis­tun­gen unter­schei­den sich wie bei allen pri­va­ten Kran­ken- und Zusatz­ver­si­che­run­gen von Anbie­ter zu Anbie­ter und von Tarif zu Tarif. Grund­sätz­lich wird jedoch zwi­schen drei For­men der Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung unter­schie­den:

  • Pfle­ge­ta­ge­geld­ver­si­che­rung: Hier wird dem Ver­si­cher­ten im Pfle­ge­fall ein vor­her ver­ein­bar­tes Tage­geld monat­lich aus­ge­zahlt. Die belieb­tes­te Poli­ce in Deutsch­land.
  • “Pfle­ge-Bahr”: Eine Poli­ce zum Pfle­ge­ta­ge­geld, die nach Erfül­lung eini­ger stren­ger Auf­la­gen eine staat­li­che För­de­rung vor­sieht.
  • Pfle­ge­kos­ten­ver­si­che­rung: Hier wer­den anfal­len­de Pfle­ge­kos­ten bis zu einer ver­ein­bar­ten Höchst­sum­me direkt über­nom­men. Rela­tiv unfle­xi­bel, aber die güns­tigs­te Vari­an­te.
  • Pfle­ger­en­ten­ver­si­che­rung: Nach dem Prin­zip der Pfle­ge­ta­ge­geld­ver­si­che­rung, jedoch auf Grund­la­ge einer Ren­ten­ver­si­che­rung und damit in der Regel teu­rer.

Bei eini­gen Anbie­tern kön­nen die­se Ver­si­che­rungs­for­men auch mit­ein­an­der kom­bi­niert wer­den.

Eine pri­va­te Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung leis­tet grund­sätz­lich immer dann, wenn Pfle­ge­be­dürf­tig­keit des Ver­si­cher­ten vor­liegt. In wel­chem Umfang sie leis­tet und ob wei­te­re Bedin­gun­gen an die Leis­tungs­er­brin­gung geknüpft sind, hängt von der indi­vi­du­el­len Ver­trags­ge­stal­tung ab.

Den Bei­trag zur Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung bestim­men meh­re­re Fak­to­ren. Wie bei allen pri­va­ten Ver­si­che­run­gen gilt dabei auch der Grund­satz: Je umfang­rei­cher die Leis­tun­gen sein sol­len, des­to höher auch die Bei­trä­ge. Fol­gen­de Fak­to­ren haben einen maß­geb­li­chen Ein­fluss auf die Höhe der Bei­trä­ge:

  • Umfang und Höhe der gewünsch­ten Leis­tun­gen der Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung
  • Alter des Ver­si­che­rungs­neh­mers bei Ein­tritt in die Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung
  • Risi­ko­fak­to­ren wie Vor­er­kran­kun­gen zum Zeit­punkt des Ein­tritts in die Pfle­ge­zu­satz­ver­si­che­rung
  • Fle­xi­bi­li­tät bei der spä­te­ren Leis­tungs­an­pas­sun­gen

For­dern Sie sofort Ihren kos­ten­lo­sen und unver­bind­li­chen Ver­gleich an !

 hier kli­cken !