Dienst­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung

Was ist die Dienst­un­fä­hig­keit?

Als “dienst­un­fä­hig” bezeich­net man, wenn ein Beam­ter oder Sol­dat auf Grund einer kör­per­li­chen und geis­ti­gen Schwä­che und/oder wegen eines Gebre­chens nicht mehr in der Lage ist dem Dienst­herrn zu die­nen bzw. für den Dienst­herrn sei­ne Pflich­ten zu erfül­len (Bun­des­be­am­ten­ge­setz BBG §44 ).

Wie hoch ist die staat­li­che Ver­sor­gung bei Dienst­un­fä­hig­keit ?

Wird ein Beam­ter auf Lebens­zeit in den Ruhe­stand ver­setzt, so erhält er Leis­tun­gen durch den Dienst­herrn. Die Höhe rich­tet sich nach der Zeit wie lan­ge er dem Staat gedient hat, aber auch bei lang­jäh­ri­gen Beam­ten ent­steht eine Ver­sor­gungs­lü­cke. (Für einen BAL bedeu­tet das nach 5 Dienst­jah­ren eine monat­li­che Brut­todienst­un­fä­hig­keits­ren­te von ca. 1.200 EUR)

Beam­te auf Zeit, Beam­te auf Pro­be oder Beam­te auf Wider­ruf haben kei­nen Anspruch auf eine Dienst­un­fä­hig­keits­leis­tung. Eine Absi­che­rung wel­che eine sog. ECHTE Dienst­un­fä­hig­keits­klau­sel beinhal­tet, ist daher uner­läss­lich.

Sol­da­ten auf Zeit (SAZ) oder Wehr­dienst­leis­ten­de wer­den im Fal­le der Dienst­un­fä­hig­keit vom Dienst ent­las­sen. Ein Berufs­sol­dat hin­ge­gen wird in den Ruhe­stand ver­setzt. Die­se Rege­lun­gen wer­den im Sol­da­ten­ge­setz fest­ge­legt.

Aktu­ell bie­ten unter ande­rem fol­gen­de Ver­si­che­rer die Absi­che­rung bei Dienst­un­fä­hig­keit an:

  • DBV Win­ter­thur (AXA Kon­zern)
  • Die Baye­ri­sche (ehe­mals BBV)
  • Debe­ka
  • Con­dor / R+V
  • Mün­che­ner Ver­ein
  • Nürn­ber­ger Ver­si­che­rung
  • Signal Idu­na
  • Uni­ver­sa
  • Würt­tem­ber­gi­sche
  • WWK

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